Alle vier Jahre ein Kreuz? Du bist dran. Jeden Tag.
Ein Jahr. 365 Fragen zur Zukunft Deutschlands, gestellt von den Menschen im Land. Du antwortest, so tief du willst – und siehst am nächsten Tag, was alle anderen wollen.
Kostenlos. Parteipolitisch neutral. Keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.
Welche Frage soll das ganze Land beantworten?
Bei Stimmfrage bestimmen die Menschen im Land, was gefragt wird. Schlag deine Frage vor, schon jetzt vor dem Start.
Frage stellenOhne Anmeldung und ohne Namen. Dauert eine Minute.
- Du fragstIn einem Satz, in deinen Worten, zu jedem Thema, das dich bewegt.
- Wir fassen zusammenVorschläge, die dasselbe meinen, kommen auf einen Stapel und werden gezählt.
- Das Land antwortetWas die meisten bewegt, wird zur Frage des Tages: neutral formuliert, mit Antworten für jede Haltung.
Eine Frage am Tag. Mehr nicht.
Dein Beitrag kostet eine Minute – oder fünf, wenn du es genau wissen willst.
Die Frage des Tages
Jeden Morgen eine neue Frage, vorgeschlagen von den Menschen im Land: zu Steuern, Rente, Wohnen, Bildung oder was das Land sonst bewegt.
So tief, wie du willst
Ja oder Nein reicht. Wenn du magst, geh weiter: Wie hoch? Ab wann? Für wen? Du bestimmst die Tiefe – und auch extreme Antworten sind erlaubt.
Ehrliche Konsequenzen
Du erfährst sachlich, was deine Antwort bedeuten würde. Ohne Belehrung, ohne Wertung.
Bis Mitternacht änderbar
Dann zählt dein letzter Stand. Ab 0 Uhr siehst du, was das Land geantwortet hat.
Zoom ins Land.
Erst das große Bild, dann die Details: Wie denken Geringverdiener, wie Spitzenverdiener? Wie Junge, wie Ältere? So wird sichtbar, wo wir uns einig sind – und wo nicht.
Am Ende des Jahres entsteht daraus ein öffentliches Bürgerprogramm, mit offener Methode und offenen Zahlen.
Alle Zahlen sind frei erfunden und zeigen nur, wie die Ansicht aussehen wird.
365 Tage. 365 Fragen.
Jeder Punkt ist ein Tag und eine Frage. Welche drankommt, entscheiden die Vorschläge aus dem ganzen Land. Steig jederzeit ein: Jede Frage steht für sich, und wichtige Fragen kommen wieder.
Was Stimmfrage ist – und was nicht.
Das ist Stimmfrage
- Ein Experiment, das sichtbar macht, was die Menschen im Land wollen.
- Fragen aus dem ganzen Land: Was die meisten bewegt, wird gefragt.
- Neutral formulierte Fragen mit Pro und Contra.
- Maximale Antwortfreiheit: Du kannst das ganze Spektrum wählen, auch Extreme. Wir weisen nur auf Folgen hin und streichen nichts.
- Offene Methode: Du kannst nachprüfen, wie ausgewertet wird.
- Unabhängig. Sponsoren haben keinen Einfluss auf Fragen oder Ergebnis.
Das ist es nicht
- Keine Partei und keine Wahlempfehlung.
- Kein Ersatz für Grundgesetz, Bundestag oder Gerichte.
- Keine repräsentative Umfrage, sondern eine Abstimmung: Es zählen die, die mitmachen. Wir zeigen offen, wer das ist.
- Kein Werbenetzwerk: Deine Daten werden nicht verkauft.
Vertrauen muss man sich verdienen.
Neutral
Jede Frage wird ausgewogen formuliert und gegengelesen.
Offen
Methode und Auswertung sind öffentlich einsehbar.
Sparsam
Keine Klarnamen nötig, Hosting in Deutschland, jederzeit löschbar.
Unabhängig
Eine Bürgerinitiative ohne Parteibuch und ohne Geldgeber-Einfluss.
Wer hinter Stimmfrage steht.
Stimmfrage ist im Moment ein Mensch mit einer Frage: Tobias Hanuschik aus Berlin. Kein Parteimitglied, keine Agentur, kein Geldgeber im Hintergrund.
Angefangen hat es mit einer Diskussion mit einem sehr guten Freund. Er meinte, direkte Demokratie könne nicht funktionieren. Ich hielt dagegen: Bei einer einzelnen Frage mag man danebenliegen, aber die Menschen im Land sind als Ganzes nicht dumm. Ein paar werden 0 % Einkommensteuer oder Rente ab 18 wählen, das Gros wird vernünftig antworten.
Seitdem lässt mich die Idee nicht mehr los. Eine Frage am Tag, über die man nebenbei ein bisschen nachdenkt, beim Kaffee, auf dem Weg, im Gespräch. So können wirklich alle mitwirken, an ganz konkreten Fragen, offen und nachprüfbar. Ob mein Freund oder ich recht hat, zeigt sich hier.
Gebaut wird ohne Budget und mit Unterstützung von KI-Werkzeugen. Die Kosten für Domain und Hosting trage ich privat. Geplant ist ein gemeinnütziger Verein, damit Stimmfrage nicht von einer Person abhängt. Wer mitmachen will, beim Formulieren der Fragen, Gegenlesen oder Programmieren, ist willkommen: schreib mir.
Wann geht es los? An einem festen Tag, den wir rechtzeitig ankündigen. Die ersten Fragen kommen aus einem vorbereiteten Grundstock. Sobald Vorschläge aus dem Land genug Rückhalt haben, übernehmen sie. Ein Datum gibt es noch nicht. Wer sich in die Warteliste einträgt, erfährt es zuerst. Bis dahin kannst du schon Fragen vorschlagen.
Deine Einwände sind willkommen.
Ersetzt das den Bundestag?
Nein. Das Grundgesetz bleibt, Bundestag und Regierung bleiben. Stimmfrage macht sichtbar, was die Menschen wollen, und legt es offen auf den Tisch.
Sind die Ergebnisse repräsentativ?
Nein, und das ist auch nicht der Anspruch. Stimmfrage ist eine Abstimmung, keine Umfrage: Es zählen die Stimmen derer, die mitmachen, so wie bei einer Wahl, zu der auch nicht alle hingehen. Wir gewichten nichts und rechnen nichts hoch. Dafür zeigen wir bei jedem Ergebnis offen, wie viele und wer mitgemacht haben (Altersgruppen, Regionen), damit du die Aussagekraft selbst einschätzen kannst. Ein Unterschied zur Wahl: Im Experiment prüfen wir noch nicht, ob jemand mehrfach mitmacht. Das ändert sich später (siehe unten).
Was passiert mit meinen Antworten?
Sie werden ohne Klarnamen gespeichert, in Deutschland gehostet und nie für Werbung genutzt. Sieben Tage lang kannst du jede Antwort selbst ändern oder löschen. Danach lässt sie sich nicht mehr dir zuordnen, auch nicht von uns. Ergebnisse werden nur für Gruppen angezeigt, die groß genug sind, damit niemand erkennbar wird.
Muss ich jeden Tag mitmachen?
Nein. Niemand ist verpflichtet, täglich zu antworten. Du machst mit, wann du willst. Wenn du zu einer Frage keine Antwort weißt oder nichts sagen willst, lass sie einfach offen und antworte gar nicht. Du kannst auch „Weiß nicht“ wählen, das wird dann als eigene Antwort mitgezählt.
Ich habe eine Frage verpasst. Kann ich sie nachholen?
Ja. Jede Frage bleibt sieben Tage lang offen. Unter der Frage des Tages findest du die Fragen der letzten Tage und siehst, welche du schon beantwortet hast. Bis die sieben Tage um sind, ist ein Ergebnis deshalb noch vorläufig.
Kann ich mich wieder abmelden?
Ja, jederzeit und ohne Begründung. Von der Warteliste meldest du dich über den Link in jeder unserer E-Mails ab. Wenn du keine Hinweise auf neue Fragen mehr bekommen willst, schaltest du sie mit einem Klick ab. Ein Konto, das du kündigen müsstest, gibt es nicht. Deine Antworten der letzten sieben Tage kannst du selbst löschen.
Wer bestimmt, welche Fragen gestellt werden?
Die Menschen im Land. Jede und jeder kann eine Frage vorschlagen, ohne Anmeldung und ohne Namen: Frage stellen. Wir fassen alle Vorschläge zusammen, die dasselbe meinen, und zählen sie. Die Frage, die die meisten bewegt, formulieren wir neutral, mit Antworten für jede Haltung, und stellen sie allen. Bei jeder Frage steht, aus wie vielen Vorschlägen sie entstanden ist.
Eine Bürgerfrage kommt dran, wenn genug Vorschläge an mehreren verschiedenen Tagen eingegangen sind. Eine Welle an einem einzigen Tag reicht also nicht. Die nötige Zahl wächst mit der Zahl der Teilnehmenden. Zu einem Thema kommt möglichst nur eine Bürgerfrage pro Woche dran, damit kein Thema alles andere verdrängt. Und jede Frage liest vorher ein Mensch gegen. Zum Start und an Tagen, an denen noch keine Frage genug Vorschläge hat, stellen wir eine Frage aus einem vorbereiteten Grundstock und kennzeichnen sie so.
Kann ich auch später noch einsteigen?
Ja, jederzeit. Jede Frage steht für sich, wie eine eigene kleine Abstimmung: Wer eine verpasst hat, ist bei der nächsten genauso dabei. Außerdem stellen wir sonntags eine frühere Frage noch einmal („Nochmal gefragt“), zuerst die vom Anfang. Beide Ergebnisse stehen dann nebeneinander, und man sieht, ob sich die Meinung im Land verändert hat.
Kann jemand mit Fake-Konten das Ergebnis verfälschen?
Das ist ein reales Risiko. Im Experiment schützen wir uns mit Geräte- und Verhaltensprüfungen und weisen verdächtige Muster offen aus. Für spätere Phasen planen wir eine Identitätsprüfung nach dem Prinzip „eine Person, eine Stimme", bei der deine Antworten trotzdem anonym bleiben.
Was passiert nach einem Jahr?
Dann stehen 365 Antworten fest: eure Leitplanken. Wurde eine Frage zweimal gestellt, zählt die Runde, an der mehr Menschen teilgenommen haben. Eine offen dokumentierte KI rechnet durch, wie sie zusammen aufgehen, und legt einen Haushaltsentwurf vor, der innerhalb dieser Leitplanken bleibt und finanzierbar ist. Jeder Rechenschritt ist nachprüfbar. Wo Antworten sich widersprechen, zeigen wir den Konflikt, statt ihn zu verstecken. Entscheiden müssen am Ende Menschen, die sich dem Ergebnis verpflichten.
Damit daraus echte Politik werden kann, kann dazu auch die Gründung einer Partei gehören, die sich verpflichtet, das Ergebnis umzusetzen. Das entscheiden wir nicht allein: Du siehst vorher, was geplant ist.
Wer steckt dahinter?
Eine unabhängige Bürgerinitiative, gestartet von einer Privatperson. Mehr dazu unter Über uns, die Angaben nach Gesetz stehen im Impressum.
Brauche ich eine App?
Nein. Du kannst jederzeit auch direkt hier auf der Webseite mitmachen, mit denselben Funktionen wie in der App: Frage des Tages, Vertiefung, Ergebnis. Dafür brauchst du nur einen Browser auf Handy, Tablet oder Computer.
Kostet das was?
Nein. Die Teilnahme ist kostenlos.
Du fragst. Das Land antwortet.
Trag dich ein. Wir melden uns einmal zum Start – kein Spam.